House B-Wald

Woodland Residence, Stuttgart
2006

Two anthracite-coloured building volumes glittering in the sunlight can be seen from the road.
The gate in between them opens to a private world. From up here, one looks down to the residence, a building composed of light-coloured cubes and dark rectangular slabs. The roof, which is paved with red bricks, braces the single building units.

Approaching the house via the curved access road reveals the contrast between the solid cubes and the lightly-weight, cantilevered sections.
The entrance area is roofed over by such an extremely projecting angled slab. Like the carports at the entrance to the site, this slab is covered with a silicon layer, which sparkles in sun and moonlight. This surfacing finish was refined as a versatile coating system by the architect in a painstaking development process.

The entrance leads to a central atrium with a glass roof, which allows sunlight right down to garden level, which is oriented towards a wood opposite the house. From the central hall, a rough wooden wall section leads to a bright living space with a kitchen and dining area. A turnable fireplace is positioned between the eating and living areas. The fireplace’s distinctive extension penetrating the roof clearly emphasises this important area towards the outside.
Full-length and full-width glazing on the south side and on the front with the view gives the living area a depth that extends beyond the boundaries of the house.

Von der Straße aus sieht man zwei anthrazitfarbene, im Sonnenlicht glitzernde Körper. Zwischen diesen öffnet sich das Tor zu einer eigenen Welt. Von hier oben blickt man auf das Wohnhaus herunter, einen aus hellen Kuben und dunklen Scheiben gefügten Körper. Das mit roten Ziegelsteinen gepflasterte Dach bindet alle Bauteile zusammen.

Nähert man sich dem Haus über die geschwungene Zufahrt, wird der Gegensatz zwischen den massiven Kuben und den leichten, auskragenden Scheiben präsent.

Der Eingangsbereich wird von einer solchen weit auskragenden, gewinkelten Scheibe überspannt. Diese ist, wie auch die Carports am Grundstückszugang, mit einer dunklen, im Sonnen- wie im Mondlicht funkelnden Siliciumschicht umhüllt. Diese Oberflächenart wurde über aufwendige Versuche vom Architekten zu einem vielseitigen Beschichtungssystem entwickelt.

Durch den Eingang gelangt man in ein zentrales, glasgedecktes Atrium. Von hier fällt das Sonnenlicht bis tief in das Gartengeschoss, welches sich zum gegenüberliegenden Wald hin orientiert. Von der zentralen Halle aus geht es, geleitet durch eine rohe, hölzerne Wandscheibe weiter in einen lichten Wohnraum mit Küchen- und Essbereich. Zwischen Ess- und Wohnbereich befindet sich ein drehbarer Kamin, dessen markante Fortsetzung durch das Dach hindurch diesen wichtigen Bereich nach außen akzentuiert.

Raumweite und raumhohe Verglasungen zur Südseite und zur Aussichtsseite verleihen dem Wohnbereich eine die Hausgrenzen weit überschreitende Tiefe.