Miki 1

Duplex Residence, Stuttgart
2002

From the street, the north façade, which is composed of cubes and wall slabs, appears largely solid, and gives the impression of a single, detached villa. However, two individual city villas were realised behind this shared façade, whose different floor plans correspond to the needs and lifestyles of the respective inhabitants.

While the villas have almost the same floor area, the western half of the duplex has a multi-room plan suitablefor a family, whereas the eastern half was designed with an open, flowing room concept.
The generous stairs with twelve steps leads from the road to the entrance level. The entrances are invisibly integrated into the surface structure of the ground floor.
Additionally, the eastern half of the duplex offers direct access via the garage. Past a glazed wine cellar, a 14-metre long dressing room with fitted wardrobes leads to the bathing area and the bedroom. In front of the bedroom is the swimming pool, which is heated all year round by solar collectors on the roof. A single-flight stairway, which is lit from above, connects all three levels of the house.
For the spacious two-storey room on the ground floor the architect designed a detached concrete kitchen counter and a dining table, whose concrete base supports a seemingly hovering timber tabletop, which is illuminated from below. The living area, the lounge zone and the workspace on the gallery are flooded with light entering through the glass façade on the south side, facing the view. At night, the lights in the interior play on the glass façade, blending with reflections of the city, the landscape and the pool.

Zur Straßenseite erscheint die aus Kuben und Wandscheiben gegliederte Nordfassade weitgehend geschlossen und erweckt den Eindruck einer einzelnen, freistehenden Villa. Hinter der gemeinsamen Fassade entstanden jedoch zwei Stadtvillen, deren unterschiedliche Grundrissdispositionen den Bedürfnissen und Lebensweisen der jeweiligen Bewohner folgen. Auf annähernd gleicher Grundfläche ist die westliche Haushälfte durch ihr Mehrraumkonzept für eine Familiennutzung ausgelegt, während die östliche Hälfte einem offenen, fließenden Raumkonzept folgt.

Eine großzügige Treppe führt von der Straße aus über zwölf Stufen hoch zur Eingangsebene. Die Eingänge sind unsichtbar in die Flächenstruktur des Erdgeschosses integriert.

Die östliche Haushälfte verfügt zudem über einen direkten Zugang über die Garage. An einem verglasten Weinkeller vorbei gelangt man hier durch einen 14 Meter langen Ankleideraum mit Schrankeinbauten zur Badelandschaft und dem Schlafzimmer. Vor dem Schlafzimmer liegt der Pool, durch Solarkollektoren auf dem Dach ganzjährig erwärmt. Eine einläufige, von oben belichtete Treppe erschließt alle drei Ebenen des Hauses.

Im Erdgeschoss ist ein großzügiger zweigeschossiger Raum, mit einer freistehenden Küchentheke aus Beton und mit einem ebenfalls vom Architekten entworfenen Esstisch, auf dessen betoniertem Sockel eine weit auskragende, von unten beleuchtete Holzplatte schwebt.

Von der Glasfassade auf der südlichen Aussichtsseite werden der Wohnbereich sowie die Loungezone und der Arbeitsplatz auf der Galerie mit Licht durchflutet. Bei Dunkelheit spielen die Lichter des Innenraums auf der Glasfassade und mischen sich mit den Reflektionen der Stadt, der Landschaft und des Pools.